Hilfestellung bei der Antragstellung auf Anerkennung eines Impfschadens

  • Der Antrag muss vollständig und ordnungsgemäß ausgefüllt werden. Insbesondere ist es wichtig Inkubationszeiten zu beachten. Im nachhinein ist es sehr schwierig Änderungen glaubhaft vorzutragen, da dass Versorgungsamt und auch die Gerichte der ersten Aussage eine hohe Gewichtung beimessen. Die Beweislast für die vorgetragenen Tatsachen liegt beim Antragsteller bzw. bei seinen gesetzlichen Vertretern.
  • Für den Fall, dass das Recht unrichtig angewendet oder von einem Sachverhalt ausgegangen wurde, der sich als unrichtig erweist, besteht die Möglichkeit, beim zuständigen Versorgungsamt einen Änderungsantrag nach § 44 SBG X zu stellen und diesen erfolgreich je nach Fallkonstellation durchzufechten.

Beratung in Impfschadensangelegenheiten

  • Die Impfung muss auf die Erkrankung plausibel zurückzuführen sein,
  • die Symptome müssen innerhalb der Inkubationszeit aufgetreten sein,
  • einige andere Erfordernisse müssen je nach Impfung innerhalb gewisser Fristen erfüllt werden.

Klageverfahren vor Sozialgerichten

  • Klageantrag nach §§ 60, 61 IfSG,

    Die Kanzlei verfügt über einen Gutachterpool ausgewählter medizinischer Spezialisten,

    • juristische Urteile, Entscheidungen und Aufsätze,
    • medizinische Abhandlungen zu verschiedenen Impfungen und Krankheitsbildern.
  • Gerichtstermine werden persönlich vor dem Sozialgerichten wahrgenommen

Klageverfahren vor Amts- und Landgerichten

  • Auskunftsklage vor dem Amtsgericht
    Der impfende Arzt ist verpflichtet, dem Patienten die Patientenkarte in Kopie herauszugeben;
  • Klage auf Schmerzensgeld und Feststellung zukünftiger materieller und immaterieller Schäden vor den Landgerichten.
    Es können nicht nur Schmerzensgeld- und Schadensersatzansprüche geltend gemacht werden, wenn ein Behandlungsfehler vorliegt, sondern auch, wenn der impfende Arzt seine Aufklärungspflicht verletzt hat.